01:15 - 02:35 | 19.10.2019 Bayern 3

Der Komödienstadel  (E:1) (Der zerbrochene Kruag / Späte Entdeckung) (80 min)

Regie: Olf Fischer
Mit: Hans Baur, Edmund Steinberger, Uli Steigberg,
Bayern 3 Lustspiel | D 1959
2019-10-20 01:15:00 2019-10-20 02:35:00 Europe/Zurich Der Komödienstadel Der Komödienstadel Bayern 3
Der Komödienstadel
19.10.2019
"60 Jahre Komödienstadel: Die Jubiläums-Nacht" widmet sich den Anfängen des Komödienstadels: der allererste Komödienstadel, ein Zweiteiler namens "Der zerbrochene Kruag" und "Späte Entdeckung" mit Liesl Karlstadt, Ludwig Schmid-Wildy und weiteren einzigartigen Darstellern wurde erstmals 1959 ausgestrahlt. Zum ersten Stück "Der zerbrochene Kruag": Ignaz Gollhofer muss sich vor dem Amtsgericht verantworten, weil er seinem Nachbarn Blasius Zirngiebel angeblich einen Maßkrug über den Schädel geschlagen hat. Und zwar so stark, dass der Maßkrug dabei in die Brüche gegangen ist. Nun behauptet aber der Angeklagte, dass der Krug schon vorher kaputt war, und dass überhaupt alles keine Rauferei war, sondern ein Unfall. Die geladenen Zeugen bestätigen zwar, dass der Zirngiebel mit einem Loch im Kopf unter dem Wirtshaustisch gelegen ist, aber niemand hat gesehen, was davor passiert ist. Nur der Schankbursch Fridolin hat einen Streit zwischen den beiden gehört, weil der Zirngiebel angeblich der Sau vom Gollhofer einen Stein nachgeschmissen hat. Das Gericht freut sich, endlich ist ein Motiv gefunden. Doch je mehr Leute befragt werden, desto mehr ist der Richter davon überzeugt, dass nichts passiert ist. Zumindest nichts, was das Gericht in Erfahrung bringen könnte. Versöhnt verlassen der Zirngiebel und der Gollhofer den Gerichtssaal; der Gollhofer mit einem Freispruch, der Zirngiebel mit dem Versprechen, dass er den Schlepper vom Gollhofer weiter ausleihen kann. Zum zweiten Stück "Späte Entdeckung": Auf dem Grundnerhof lebte bis zu seinem Tod ein recht erfolgloser und mittelloser Kunstmaler, mit dessen abstrakten Werken die Bauern nur wenig anfangen konnten. Nur die Magd Vevi hatte für den Maler etwas übrig und kümmerte sich in seinen letzten Jahren um ihn. Da taucht eines Tages ein eigenartiger Mensch auf dem Grunderhof auf. Er gibt sich als Freund des Kunstmalers aus und möchte die Schulden des Verstorbenen begleichen. 20 Mark zahlt er dem Bauern und dann noch zehn Mark der Bäuerin. Hochzufrieden stecken beide das Geld ein. Gerne willigen sie ein, dass Herr Popowitsch als Andenken an den Freund dessen Gemälde bekommt, die noch in der Kammer herumliegen – nicht ahnend, dass ihr einstiger Mieter posthum in den Olymp des Kunsthimmels hinaufgehoben worden ist und seine Werke jetzt für sehr viel Geld gehandelt werden. Als sie dies von einem Münchner Kunsthändler erfahren, der kurz nach dem Betrüger den Grundnerhof aufsucht, ist die Verzweiflung groß. Nur gut, dass die Vevi, die heimlich mit dem Sohn des Grundnerbauern verlobt ist, dem Maler ab und zu beim Kartoffelschälen Modell gestanden und sich auch sonst um ihn gekümmert hat, denn sie hat einige Bilder geschenkt bekommen. Den Erlös kann sie nun in die Ehe einbringen und wird damit endlich auch von den Schwiegereltern akzeptiert. 60 JAHRE KOMÖDIENSTADEL: DIE JUBILÄUMS-NACHT

Info:
Titel: Der Komödienstadel
Subtitel: Der zerbrochene Kruag / Späte Entdeckung
Genre: Sonstige (Lustspiel)
D 1959
Vorspann
Darsteller
als Amtsrichter
als Staatsanwalt
als Verteidiger
als Gollhofer
als